Aktuelle Informationen vom NABU Ravensburg


Rotkehlchen ist "Vogel des Jahres 2021"

Foto | Max Dechant |
Foto | Max Dechant |

Das Rotkehlchen ist bereits das zweiten Mal zum "Vogel des Jahres" gewählt worden. Über 450.000 Teilnehmer haben an der Vor- und Auswahl teilgenommen und das Rotkehlchen zu ihrem Lieblingsvogel gekürt. Es soll für mehr Gartenvielfalt stehen.  Bei der nächsten Wahl soll eine vom NABU eingesetzt Fachjury fünf geeignete Kandidaten auswählen, die dann zur  öffentlichen  Wahl stehen werden.



Neue Mauersegler-Quartiere im Wohn- und Geschäftshaus am Goetheplatz

Nach dem Abbruch der alten Gebäude am Goetheplatz in Ravensburg wurde  eine Mauersegler-Kolonie obdachlos. Der NABU-Ravensburg hat sich nun eingesetzt, dass in dem Neubau wieder neue Nisthilfen eingebaut werden. Der

Bauträger, Wohnbau Amann, hat dies zugesagt und seinen  Architekten beauftragt eine Planung machen zu lassen. Siehe Planskizze oben.

Foto | Max Dechant | Markus Ehrlich beim  hochtragen der schweren Nistkästen ins Dachgeschoss.
Foto | Max Dechant | Markus Ehrlich beim hochtragen der schweren Nistkästen ins Dachgeschoss.
Foto | Max Dechant | Johannes Strobel beim einpassen der Nisthilfen.
Foto | Max Dechant | Johannes Strobel beim einpassen der Nisthilfen.
Foto | Max Dechant | Markus Ehrlich bespricht mit dem Schreiner Einbaudetails.
Foto | Max Dechant | Markus Ehrlich bespricht mit dem Schreiner Einbaudetails.

Volksbank Ulm-Biberach e.G. spendet 25 Obstbäume an den NABU

Foto | Max Dechant |
Foto | Max Dechant |

Traditionell führt die Volksbank Ulm-Biberach einen Klimaschutztag für Ihre Kunden durch. In  diesem Jahr ist alles etwas anders. Jedoch wollte man auf den jährlichen Klimaschutztag nicht verzichten und hat unter dem Motto "Wir schenken, Sie pflanzen, das Klima gewinnt" eine Aktion die Früchte trägt ins Leben gerufen und  insgesamt 440 Obstbäume an Kunden für den eigenen Garten und auf öffentlichen Plätzen gespendet, die in verschiedenen Regionen des Geschäftsgebietes eingepflanzt werden. Auch der NABU Ravensburg erhielt 25 Obstbäume (alte Sorten). Diese Streuobstbäume wurden nun von aktiven Mitgliedern des NABU-Ravensburg in Streuobstwiesen, die der NABU pflegt, eingepflanzt. Ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des Lebensraumes Streuobstwiese in der Region Oberschwabens. Wir Danken für die großzügige Spende. Das Foto zeigt die Übergabe der Streuobstbaüme durch die Vertreter Bertohold Hirschmann und Karl-Josef Gelder der Volksbank Ulm-Biberach e.G., NL Ravensburg.

Foto| Georg Kimmig | Projektguppe Streuobstwiese vom NABU-Ravensburg e.V. bei  einer Pflanzung
Foto| Georg Kimmig | Projektguppe Streuobstwiese vom NABU-Ravensburg e.V. bei einer Pflanzung

Landeswettbewerb "Baden-Württemberg blüht"                                      NABU Ravensburg und Demeterhof  Rahlen unter den Preisträgern

Preisverleihung "BW blüht" | Jutta Nachtmann | Willi Mayer NABU Ravensburg | Biolandwirt Christof Schaaf | MDL Peter Haug |
Preisverleihung "BW blüht" | Jutta Nachtmann | Willi Mayer NABU Ravensburg | Biolandwirt Christof Schaaf | MDL Peter Haug |

Der Naturschutzbund Ravensburg hat in Kooperation mit dem Demeter-Betrieb der Familie Schaaf auf dem Rahlenhof einen Preis beim Landeswettbewerb "Baden-Württemberg blüht" in der Kategorie "Verband/Verein" gewonnen. Das gab der Minister für den Ländlichen Raum, Peter Hauk, anlässlich der Preisverleihung im Kloster Bebenhausen im Landkreis Tübingen bekannt.

Mehr als 130 Bewerbungen von Städten, Gemeinden, Kindergärten, Verbänden, Vereinen, Unternehmen und weiteren Akteuren für den Wettbewerb sind beim Ministerium im Jahr 2019 eingegangen. Die eingereichten Projekte gereichten über die Anlage von Blühflächen, biodiversitätsstärkende Maßnahmen in Schulen und Kindergärten, die Errichtung von Naturlehrpfaden, die Anlage und Pflege von Biotopen bis hin zur Erhaltung von Streuobstbeständen. Sie alle hatten den Erhalt der Biologischen Vielfalt im Land zum Ziel.

Ausgezeichnet wurden zehn Gewinner, die sich jeweils über ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro freuen konnten.

Bei der Auswahl der Gewinner hat die Jury insbesondere die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren, die Pflege und Unterhaltung bereits vorhandener Maßnahmen und Projekte, die Maßnahmen und Konzepte zur Stärkung  der biologischen Vielfalt, die Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung sowie die fachliche Eignung der jeweiligen Projekte bewertet.

Projektvorstellung durch Christof Schaf und Willi Mayer
Projektvorstellung durch Christof Schaf und Willi Mayer
Kloster- und Schloßanlage Bebenhausen bei Tübingen | Foto Max Dechant |
Kloster- und Schloßanlage Bebenhausen bei Tübingen | Foto Max Dechant |


Neuer Gartenprospekt "Naturnah Gärtnern"



Meisenknödel selber herstellen - hier der Film von Julian


Die NABU Ravensburg Vogelsnack-Bar

Vogelfütterung im Winter - NABU Ravensburg
DIE NABU Übersicht mit wertvollen Tipps zur Winterlichen Vogelfütterung!

 

 

Eine artgerechte Winterfütterung hilft unseren heimischen Singvögeln und den Zugvögeln aus dem Norden,   den Winter besser zu überstehen.

 

 

 

 

Bei der Futterauswahl sollten Sie folgendes beachten:

 

 

 

Bitte nur  Futter vom Fachhandel verwenden (Details siehe Bild oder PDF)

 

 

Keinesfalls Speisereste oder salzhaltiges Fressen (z.B. Brotkrümel) füttern.

 

Gefrorenes Salz im Vogelmagen ist lebensgefährlich!

 

Spätestens, wenn der Boden gefroren ist, sollte man mit der Winterfütterung beginnen.

 

Vögel brauchen Zeit, eine neu eingerichtete Futterstelle zu entdecken. Daher sollte man bereits im Spätherbst mit dem Einrichten einer Futterstelle beginnen.

 

Sogenannte Futtersäulen oder Futtersilos sind meist deutlich hygienischer als die "klassischen“ Futterhäuschen. Bei den herkömmlichen Futterhäuschen befinden sich zahlreiche Vögel direkt auf dem Futter und bekoten dieses.

 

 

Im Gegensatz zu den bisherigen Futterhäuschen können die Vögel bei Futtersilos das Futter nicht mehr bekoten, so dass keine ansteckenden Krankheiten auf andere Vögel übertragen werden können.

 

 

Wer dennoch nicht auf ein herkömmliches Futterhäuschen verzichten möchte, sollte dieses möglichst täglich auskehren und dabei Kotreste und bekotetes Futter entfernen.

 

 

 

Futterauswahl:

 

Unsere zahlreichen Singvogelarten haben verschiedene Bedürfnisse bei der Futterauswahl.

So können beispielsweise Weichfresser mit harten Körnern nicht viel anfangen und umgekehrt.

 

Damit möglichst viele Vogelarten versorgt werden können, sollte eine gute Futterstelle folgendes Futterangebot umfassen:

 

Meisenknödel, Erdnussstangen, Futtermischungen mit Haferflocken, Sonnenblumenkörner,feine Sämereien (z.B. Hanf). Auch gehackte Walnüsse und gehackte Haselnüsse werden sehr gerne gefressen! Auch Rosine sind eine ideale Ergänzung. Äpfel werden von Amseln sehr gerne gefressen. Auch hier gilt weniger ist mehr und lieber zweimal am Tag nachfüttern, den gefrorene Äpfel sind für die Vögel nicht genießbar.

 

 

Wichtig:  Gefettetes Futter (z.B. gefettete Haferflocken) sind für Vögel besonders wichtig, weil dies ein wichtiger Energielieferant im Winter darstellt.

 

 

Gefettete Haferflocken frieren deutlich weniger als ungefettete.

 

Foto: Frank Derer - "Keine Würmer, dann werde ich Vegetarier!" - sagt sich der Amselhahn und macht sich über die Äpfel her.
Foto: Frank Derer - "Keine Würmer, dann werde ich Vegetarier!" - sagt sich der Amselhahn und macht sich über die Äpfel her.

Viele Vögel steigen um auf vegetarische Ernährung

Alle Vögel, die auch im Winter nicht auf Insekten, insbesondere fliegende Insekten als Hauptnahrung verzichten können, sind längst im Süden. Andere Arten, die ihre Jungen mit Insekten füttern, darunter alle Meisenarten und die meisten Finken, stellen für den Winter auf vegetarische Nahrung um. Vor allem die Samen von Bäumen sind dann ihre wichtigsten Nahrungsquellen.

So ernährt sich der Buchfink, wie sein Name bereits sagt, vor allem von Bucheckern – genauso wie sein naher Verwandter, der Bergfink aus dem Norden. Der Erlenzeisig bevorzugt Erlensamen, der Birkenzeisig Birkensamen – die Namen deuten bereits darauf hin. Selbiges gilt für den Fichtenkreuzschnabel, der das ganze Jahr über die Samen der Fichte aus den entsprechenden Zapfen klaubt. Auch der Eichelhäher bevorzugt die namensgebenden Früchte der Eiche. Der Kernbeißer dagegen lässt sich besonders häufig die Samen der Hainbuche schmecken, eher seltener – und nur im Sommer – diejenigen der Kirsche, wie man meinen könnte, da er oft Kirschkernbeißer genannt wird. Die verschiedenen Baumsamen sind für unsere Meisenarten die wichtigste Nahrung. Ihre Brutbestände im Folgejahr hängen hauptsächlich von der Intensität der winterlichen Samenmast in den Wäldern ab. Können die Samen direkt von den Bäumen gepflückt werden, sind diese Nahrungsquellen wetterunabhängig. Müssen sie jedochvom Boden aufgenommen werden, wie zum Beispiel Bucheckern, machen dicke Schneedecken und Eis das Angebot schnell unzugänglich.

Neben Bäumen tragen auch viele Wildkräuter noch im Winter Samen, die die Vögel nutzen können. Stieglitze lieben dabei besonders die Samenstände der distelartigen Wilden Karde, wo diese Pflanze auf ungenutzten Ruderalflächen oder Brachen wachsen kann. Kleinere Wildkräuter werden von hohem Schnee schnell verdeckt.


Auch einige Insektenfresser werden im Winter fündig

Die an der Futterstelle als „Weichfutterfresser“ bezeichneten Vögel, sind meist Arten, die normalerweise von Insekten und Würmern am Boden leben, oft Drosselvögel wie die Amsel oder das Rotkehlchen. Wann immer möglich suchen sie im Winter nach überwinternden Insekten am Boden und ergänzen ihre Nahrung gerne durch übriggebliebene Beeren und Äpfel. Sie sind meist Teilzieher; viele von ihnen ziehen im Winter in den Süden, auch wenn einige Artgenossen bei uns bleiben. Zu ihnen gesellt sich in manchen Jahren der Seidenschwanz aus dem hohen Norden. Er hält sich bei uns meist an Mistelbeeren oder Vogelbeeren als Winternahrung.

Angebot wird geringer im Verlauf des Winters

All diesen natürlichen Winternahrungsquellen ist eines gemein: Das Angebot schwindet im Verlauf des Winters. Die härteste Zeit ist der Spätwinter, wenn die meisten Samen und Früchte verbraucht sind und oft besonders hoher Schnee liegt. Entsprechend kann man dann, im Februar und Anfang März besonders viele Vögel an den Futterstellen beobachten. Auffällig ist dies bei den Erlenzeisigen: Hatten sie bisher kein Interesse an den Futterstellen gezeigt, fallen die kleinen gelben Vögel am Ende des Winters in Scharen ein. Die Erlen- und Birkensamen sind dann nicht mehr verfügbar. Um ihr Überleben zu sichern, verwandeln sich bei hartem Winterwetter selbst scheinbar harmlose Kohlmeisen in seltenen Fällen zu richtigen Räubern: Sie picken dann toten Mäusen oder anderen wehrlosen Opfern das phosphatreiche Gehirn heraus. In einem Fall wurde sogar dokumentiert, dass eine Kohlmeise einen kleineren Birkenzeisig dafür gezielt angegriffen hat.

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Übersicht NABU Tipps zur Winterfütterung
Liebe NABU-Ravensburg Freunde,

hier eine sehr schöne Übersicht mit Tipps und Tricks, was man bei der WIntervogelfütterung beachten sollte, und welcher Vogel welches Futter am liebsten verspeist!
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Bild: B. Lungwitz - NABU Landesvertreterversammlung Stuttgart 2016 - Markt der Möglichkeiten - Uwe Prietzel, Olaf Tschimpke und Maximilian Dechant
Foto: B. Lungwitz - #4 - ein Haus bauen ... v-lks.n.r: Geschäftsführer NABU Baden-Württemberg Uwe Prietzel - Präsident NABU Deutschland Olaf Tschimpke - Nistkastendesigner und NABU Ravensburg Vorstand f. Öffentlichkeitsarbeit Maximilian Dechant

Der NABU Ravensburg stellt auf der Landesvertreterversammlung (LVV) des NABU Baden-Württemberg 2016 aus!

Mit der Kampagne - # Wir sind was wir tun -  #3 Ein Haus bauen setzt der NABU Ravensburg ein Zeichen im Rahmen der Sonder-Ausstellung "Markt der Möglichkeiten". Uwe Prietzel - Geschäftsführer des NABU-Baden-Württemberg (links) aktivierte den Präsidenten des NABU Deutschland Olaf Tschimpke (mitte) zum "Hausbau". Der NABU Ravensburg Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit Maximilian Dechant überreichte den von ihm entwickelten Bausatz der Singvogelnisthilfe "Villa Obertor", und bastelte diesen zusammen mit Olaf Tschimke in wenigen Minuten zusammen. Die Besonderheit ist, dass das Obertor in Ravensburg seit vielen Jahren die Heimat von zahlreichen Nisthilfen ist (u.a. Dohle, Turmfalke und Waldkauz) und somit als Vorlage ist für diese neue Singvogel-Nisthilfe diente. Diese neue Behausung wird hoffentlich bald einer Vogelfamilie in Berlin ein neues Zuhause schenken. Wohnraum Made im "Schwabenländle"! - den wir sind was wir tun!

 

Wer noch ein Geschenk sucht, der kann die neue Nisthilfe schnell und einfach hier bestellen! >>


Bild: Maximilain Dechant - Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge - NABU Ravensburg
Foto: Maximilian Dechant - Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge

Was brauchen Schmetterlinge zum Überleben?

 

Um Schmetterlinge in den Garten zu locken, braucht es nicht nur Nektarpflanzen, sondern auch Futterpflanzen für die Raupen.
Wir geben beides getrennt bei den Pflanzen an.

 

Neben Blättern für die Raupen und Nektar für die Schmetterlinge werden Überwinterungsplätze benötigt.
Ein unaufgeräumter Garten, wo Blätter auf den Beeten und auf der Wiese / Rasen liegen bleiben dürfen, ist der beste Schmetterlingsschutz.  

 

Dabei sind auch solche Pflanzen gekennzeichnet, die für unscheinbare Nachtfalter von Bedeutung sind.

 

Die besten Raupenfutterpflanzen wachsen von alleine in fast jedem Garten – wenn man sie lässt und jeder größerer Garten sollte ein wildes Eckchen haben, in dem die folgenden Pflanzen-Arten wachsen dürfen.

 

Hier geht es zur Homepage "www.garten-gehoelze.de"

 

http://www.garten-gehoelze.de/inhalt/stauden-und-gehoelze-fuer-schmetterlinge-und-raupenfutter-im-garten